Auf der Flucht vor einer vereinnahmenden Mutter (Joan Collins!) und einem aalglatten Freier, Chip Rockefeller (Thomas Gibson aus Dharma und Greg), landet sie in einem Drive-in-Restaurant, wo sie Betty (Jane Krakowski aus Ally McBeal) kennen lernt, eine Bedienung, die Wilma für eine Obdachlose hält und die Ausreißerin einlädt, bei ihr zu wohnen. Unsere zwei Helden der Arbeiterklasse, Fred Feuerstein und Barney Geröllheimer (Stephen Baldwin aus Die üblichen Verdächtigen), laden die Mädels zu einem Doppel-Date ein, und ehe sie sich versehen, verlieben sich Fred und Wilma über einer Runde Bowling ineinander. Es stellt sich jedoch heraus, dass Chip Rockefeller bei einem erbarmungslosen Kredithai hoch verschuldet ist und deshalb Wilmas Geld braucht. Also lädt er die zwei Paare in sein neues Spielkasino in Rock Vegas ein, wo er ruchlos daran arbeitet, ihre knospende Liebe zu zerstören.
Die Handlung birgt keine Überraschungen, und die Dialoge sind holprig. Aber der Film besitzt eine muntere Dämlichkeit, die ihm etwas Kurios-Unschuldiges verleiht. Die erwachsenen Zuschauer werden an der spitzbübischen Darbietung von Alan Cumming (Eyes Wide Shut) in seiner Rolle als Großer Gazoo am meisten Gefallen finden. Er spielt einen Außerirdischen, der zur Erde geschickt wurde, um das Balzverhalten der Menschen zu studieren. Mit von der Partie ist auch Harvey Korman als Wilmas taperiger Vater. --Bret Fetzer