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The Spirit Never Dies

The Spirit Never Dies

Andere Ansichten:
Künstler: Falco
Urheber: Falco
Label: Starwatch (Warner)

Kaufen Gebraucht: EUR 14,26
Stand 9.9.2010 14:22 CEST Einzelheiten

Erhältlich


Neu (10) Gebraucht (8) ab EUR 7,57

Verkäufer: Warehouse Deals
Bewertung: 3.5 von 5 Sternen 59 Rezensionen
Verkaufsrang: 1,496

Medium: Audio CD
CDs/DVDs: 1
Versandgewicht: 0.4
Maße (innen): 5.5 x 4.9 x 0.4

EAN: 5051865702023
ASIN: B002VNENFC

Veröffentlichung: Dezember 4, 2009
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Tracks:

  • Return to forever
  • Nuevo Africano
  • Jeanny, Part 1
  • Coming home (Jeanny Part 2, Ein Jahr danach)
  • The spirit never dies (Jeanny Final)
  • Qué pasa hombre
  • Poison
  • Sweet symphony
  • Kissing in the Kremlin
  • Dada love
  • The spirit never dies (Jeanny Final) (The Special Mix)
  • Forever

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
VERSCHOLLENES WERK WIEDERENTDECKT! Damit sich eine spektakuläre Schlagzeile dieser Art rentiert, muss immer ein ganz wesentlicher Umstand erfüllt sein: Der Urheber darf nicht mehr am Leben sein und er muss etwas hervorgebracht haben, was zu Lebzeiten nicht an die Öffentlichkeit kam, oft aus dem simplen Grund, weil es Besseres gab. All das ist bei Hans Hölzel alias Falco gegeben und damit die Frage gestattet, ob die Songs von 1987 auf The Spirit Never Dies wohl auch dann Interesse hervorriefen, wenn Falco noch lebte. Mit ziemlicher Sicherheit nicht so sehr, denn in diesem Fall hätte er sein Publikum in der Zwischenzeit vermutlich mit immer neuen Einfällen beglückt und besagte Songs frühestens zu seinem 70. Geburtstag als skurrile Bounstracks veröffentlicht. Origineller als die Musik ist zweifellos die Geschichte, hinter ihrer Veröffentlichung, nämlich dass ein Wasserrohrbruch die längst vergessenen Aufnahmen zurück ins öffentliche Bewusstsein spülte, nachdem mehr als zwanzig Jahre lang niemand sie wirklich vermisste. Damals von der Plattenfirma abgelehnt, stehen sie nun erneut auf dem Prüfstand der Publikumsgunst. Im Zentrum von The Spirit Never Dies befindet sich die “Jeanny Triology“, die einst den Super-Hit “Jeanny“ mit “Coming Home (Part 2)“ und “The Spirit Never Dies (Jeanny Final)“ zu einer Geschichte abzurunden und vielleicht auch zu entschärfen versuchte. Ein interessanter Versuch, doch warum es nur beim Versuch blieb, lässt sich heute ebenso nachvollziehen, wie damals. Dennoch ist eine gewisse Faszination garantiert, denn musikalisch aufwändig nachproduziert und in punkto Sound-Design auf dem höchsten Stand heutiger Technik, klingen sämtliche Songs dieses Albums wie eine brandaktuelle Botschaft von Falco aus dem Jenseits. Vielleicht wird man The Spirit Never Dies gerecht, indem man dieses Album als eine Art B-Side-Collection betrachtet. Vor allem eingefleischte Fans, die jeden bislang veröffentlichten Ton in- und auswendig kennen, können hier den Spuren seiner musikalischen Handschrift nachspüren und Fragmente verborgener Schönheit entdecken, -The Spirit Never Dies als noch fehlendes Sammelobjekt in ihrer ohnehin schon fast vollständigen Falco-Kollektion. Für all jene, die sich lieber an den legendären, weil stärksten Songs von Falco orientieren wollen, wäre das Doppelalbum Falco- Hoch Wie Nie eine hörenswerte Alternative - Andreas Schultz


Kundenrezensionen:
Rezensionen anzeigen 1-5 von 59



2 von 5 Sternen Vorsicht: ist kein wirkliches Album   Mai 14, 2010
mr (Wien)
Als großer Falco-Fan begrüsse ich ja fast jede neue Veröffentlichung, aber wie bei vielen posthumen Releases des Falken ist auch hier Vorsicht geboten:

Das Album bietet lediglich 3 wirkliche Songs, die Falco zu Lebzeiten aufgenommen hat (Nuevo Africano, The Spirit Never Dies und Kissing In The Kremlin). Der Rest besteht aus bereits veröffentlichen, altbekannten Songs (Jeanny, Coming Home) sowie Songs die bereits auf dem 1999er-Release "Verdammt wir leben noch" posthum veröffentlicht wurden, jetzt aber auch neu abgemischt/remixed wurden (Que Pasa Hombre, Poison). Der Rest des Albums kann man kaum noch als Songs bezeichnen, es handelt sich um kürzlich aus anderen, bereits veröffentlichten sowie aus Textschnippsel aus den Studioaufnahmen zusammengebastelten Sound- und Textcollagen, die ausschließlich für diese Platte von Falcos Produzenten/Manager kreiert wurden (Sweet Symphony und Dada Love) - ganz übel! Noch schlimmer ist, dass auch zwei Instrumentals neu komponiert wurden (Forever, Return To Forever), die alle unter 2 Minuten lang sind und lediglich die Funktion haben, die "Song"-Anzahl des Albums zu erhöhen. Der Remix von The Spritit never dies ist fast exakt der gleiche Mix wie die Original-Version, die Unterschiede sind echt nicht hörbar.

Also: wer die 3 neuen Falco-Songs braucht, greift zu, der Rest sollte die Finger davon lassen und sich lieber "Hoch wie nie", die beste Falco-Hit-Compilation kaufen!



5 von 5 Sternen spirit und Jeany Trilogie   Mai 13, 2010
U. Zimmermann (Erlangen)
The Spirit Never Dies Es handelt sich hier um die größten Falco-Songs, die mich bei jedem Anhören wieder faszinieren. Auch wenn der Inhalt streckenweise als anstößig, vielleicht sogar kriminell eingestuft wurde, was im Zeitalter der sexuellen Übergriffe, oder auch ihrer Aufklärungen als zumutbar angesehen werden sollte, ist Falcos Musik, seine Stimme und Ausdruckskraft in verbindung mit dem Wiener Dialekt genial. Ich höre die CD jederzeit gern.


4 von 5 Sternen Gut aber Gaubhaft?   März 26, 2010
W. Tobias (zwiesel)
Meiner Meinung nach sind einige Titel nicht von Johann Hölzel persönlich verfasst noch je selbst gesungen.
Jedoch ein sehr gut gelungenes Album wenn mann vorallem die Stimme Von Jeanny und coming home mit the spirit never dies vergleicht (viele textpassagen kommen in anderen Falcoliedern vor)
bin persönlich kein absoluter Kenner, aber Ihr wisst ja Falco never dies!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



4 von 5 Sternen Der Geist aus der Maschine   März 9, 2010
dercheftipper (B-W)
4 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich

Wenn im Dezember 2009 das neue Album eines zu diesem Zeitpunkt bereits 11 Jahre verstorbenen Künstlers erscheint, muss es sich entweder um etwas Besonderes handeln, oder eine Plattenfirma möchte schlicht noch einmal abkassieren. Falco's zehntes Studioalbum "The Spirit never dies" stellt wohl eine Mischung aus beiden Faktoren dar. Von den zwölf enthaltenen Songs sind lediglich fünf bisher gänzlich unbekannt, um sie herum wurde versucht, ein rundes Gesamtwerk zu schaffen.
Die 1987 im Zuge der Sessions zum fünften Falco - Album "Wiener Blut" aufgenommenen Titel wurden damals von der Plattenfirma für nicht tauglich erachtet und verstaubten so über zwanzig Jahre in einem Frankfurter Tonstudio. Erst 2009, als das Studio im Zuge eines Wasserrohrbruches geräumt werden musste und dem damaligen Produzenten Gunther Mende die alten Bänder zugeschickt wurden, erinnerte sich dieser daran und entschied sich zur Veröffentlichung. Hierfür schickte man die analogen Mutterbänder nach London, wo sie in einem Inkubator erhitzt wurden. Dieses Verfahren machte es möglich, sie noch ein paar Mal abzuspielen und die Musik so für die Nachwelt zu konservieren.

Tatsächlich beließ es Mende im großen und ganzen dabei, die Originalaufnahmen inhaltlich nicht zu bearbeiten und lediglich den Sound modernen Standards anzugleichen. Nur Intro und Outro sind Neukompositionen, sollen dem Gesamtprodukt einen Rahmen geben, es stimmig wirken lassen. Doch diese Rechnung geht nicht ganz auf. "The Spirit never dies" wirkt mehr wie eine Bonustrack - Compilation.

Nach dem Mende/Ries Intro "Return to forever" ersteht der Wiener Weltstar Falco mit "Nuevo Africano" zum ersten Mal wieder auf. Und das auf interessante Weise. Der pumpende Beat und der eingängige Refrain machen den Track zu einem durchaus hörenswerten Vermächtnis, das auch für heutige Verhältnisse erstaunlich modern und frisch klingt. Doch gleich im Anschluss beginnt die Best of Show.

Im Vorfeld der Albumveröffentlichung wurde besonders mit dem bisher verschollenen dritten Teil der "Jeanny" - Trilogie, dem Titelsong "The Spirit never dies", als "Musikhistorische Sensation" geworben. Dem Anlass entsprechend drehte Haus - und Hofregisseur Rudi Dolezal dazu ein nostalgisches Musikvideo, in dem auch Falcos Ex - Freundin Caroline Perron zu sehen ist. Ihren Platz auf der LP findet diese erste Single, die dank iTunes zu einem Erfolg wurde, als Abschluss der beiden vorher platzierten ersten "Jeanny" Teile. Diese Geniestreiche waren 1985 und 86 Nummer Eins Hits in den Deutschen und Österreichischen Charts gewesen. Ihrem Anspruch wird der dritte Teil in keiner Weise gerecht.

"The Spirit never dies" ist ein eingängiger, etwas aufgeblasener Popschlager. Von der "Sensation" ist das Liedchen meilenweit entfernt, besonders im direkten Vergleich mit den beiden Bolland - Kompositionen fällt der dritte Teil sowohl musikalisch als auch textlich deutlich ab.

Aus der historischen Perspektive betrachtet ist der Titel dennoch interessant, fiel er doch in eine schwierige Zeit. Falco wollte nach (Welt)Hits wie "Der Kommissar", "Rock me Amadeus", "Vienna Calling", "Jeanny" oder "The Sound of Musik" seinen Sound verändern, weg vom Rap, hin zu mehr Gesang. Doch der Plattenfirma sagte das nicht zu, sie lehnte die Hälfte der Songs, die Falco mit Mende und De Rouge aufgenommen hatte, ab und holte die niederländischen Erfolgsproduzenten Rob und Ferdi Bolland zurück ins Boot. Diese steuerten die ersten sechs Titel zur 1988 erschienenen LP "Wiener Blut" bei, während Mende und De Rouge nur vier Songs auf dem Endprodukt blieben. Ihr Vorhaben, das Album "AYA" zu taufen und als Single das unscheinbare "Sand am Himalaya" zu veröffentlichen, scheiterte kläglich. Am Ende Stand der Titelsong "Wiener Blut" als veritabler Hit, sämtliche weitere Singles stammten aus der Feder von Bolland und Bolland.

23 Jahre nach dieser Schmach ist es Gunther Mende nun also gelungen, der Öffentlichkeit zu zeigen, wie Falco 1988 auch hätte klingen können.
Zum Beispiel wie auf "Que pasa hombre". Eingefleischten Falco - Fans bereits aus dem bisher letzten posthumen Album "Verdammt wir leben noch" aus dem Jahr 1999 in einer überarbeiteten Fassung bekannt, klingt die Urversion dieses Titels etwas weniger technolastig und weiß durchaus zu überzeugen. Ein feuriger Track, der erst in letzter Minute nicht auf "Wiener Blut" berücksichtigt wurde. Ähnlich ging es "Poison". 1999 auf "Verdammt wir leben noch" von Falcos langjährigem Bandleader Thomas Rabitsch als bewegende Ballade inszeniert, ist die Erstfassung eher als hymnischer Midtempo - Track angelegt. Auch in dieser Version ein absoluter Geniestreich, auf dem sich Falco textlich und gesanglich in Topform präsentiert. Hätte sich auch als Single nicht verstecken müssen. Es bleibt mir unverständlich, warum man eine derart starke Komposition 1988 ablehnte.

Anders verhält es sich mit "Sweet Symphony". Dieser Titel, größtenteils von Falco's Ex - Manager Horst Bork ("HoBo") und Gunther Mende geschrieben, kommt über den Status "Mittelmaß" nicht hinaus. Es fehlt das gewisse Etwas. Die wohl schwächste Komposition der LP.

"Kissing in the Kremlin" wiederum zeigt Falco von seiner besten Seite und wurde zurecht als zweite Single mit einem Video bedacht. Es groovt und fetzt an allen Ecken und Enden, der Refrain und das leidenschaftliche "Aya ya" brennen sich in den Gehörgang. Ein echter Klassiker, um den es schade gewesen wäre, wenn er der Nachwelt nicht zu Ohren gekommen wäre. Schon alleine für diesen Track lohnt es sich, das Album zu kaufen.

Auch "Dada love" ist auf hohem Niveau angesiedelt. Die Rap - Parts kommen geschmeidig wie eh und je daher. Ein interessantes textliches Experiment, das voll aufgeht. Es scheint nun endlich loszugehen, die Platte nimmt richtig Fahrt auf. Doch dann ist sie auch schon wieder vorbei. Der "Special Mix" des Titelsongs, der in Verbindung mit dem Outro "Forever" den Abschluss bildet, ist sowas von überhaupt nicht "Special". Es handelt sich um die Originalversion des Songs, lediglich mit einem wenige Sekunden langen Intro versehen.

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass der 1998 bei einem Autounfall tödlich verunglückte Wiener Hans Hölzel, der als "Falco" die Welt eroberte, sowohl als Musiker wie auch als Persönlichkeit einzigartig war und dass dem deutschsprachigen Musiksektor durch seinen Tod weiterhin ein interessanter Farbtupfer fehlt. Es bleibt aber auch die Erkenntnis, dass manche Aufnahmen zurecht bisher nicht veröffentlicht wurden.

Falco's langjähriger Manager Horst Bork, der fast zeitgleich zu "The Spirit never dies" die Biografie "Falco - Die Wahrheit" auf den Markt bringt, brüstet sich darin, über die Jahre als wichtiges Inputorgan für manchen Text fungiert, ja sogar viele Lyrics auf dem vorliegenden Album selbst verfasst zu haben. Das merkt man. Besonders der hochgelobte Titelsong, dessen Text aus Borks Feder stammt, ist sehr Falco - untypisch und macht aus dem Pop - Giganten von einst einen belanglosen Schlagersänger. Umso bemerkenswerter erscheinen in der Rückschau die Texte der Debutalben "Einzelhaft" (1982) und "Junge Römer" (1984), welche Falco in Eigenregie verfasste. Er war ein Genie, das mit gerade einmal vierzig Jahren jäh aus dem Leben gerissen wurde.

Sein bereits drittes posthumes Album "The Spirit never dies" erreicht in Österreich Platz 1, in Deutschland Platz 3 der Charts und hievt Falco dorthin zurück, wo er hingehört: In den Pop Olymp.



4 von 5 Sternen Part3   Februar 20, 2010
hfr (Chemnitz)
0 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich

Das Lied ist sehr schön, hat wieder den typischen Falco-Stil, aber Part 1 und 2 sind doch etwas besser.

Rezensionen anzeigen 1-5 von 59


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